Erkrankung

Was häufig mit einer scheinbar harmlosen Zahnfleischentzündung (Bluten des Zahnfleisches beim Zähneputzen) beginnt, kann unbehandelt zu Defekten des Zahnhalteapparats führen und schließlich im Verlust des Zahnes enden. Parodontitis (Entzündung des Zahnhalteapparats mit Bildung von Zahnfleischtaschen und Knochenabbau) ist eine weit verbreite Erkrankung des Zahnfleisches und des Kieferknochens, die zu einer Zahnlockerung führen kann.
Etwa drei von vier Menschen leiden im Laufe ihres Lebens daran.

Ursache
Erkrankungen des Zahnhalteapparates (Parodontalerkrankungen) werden durch Bakterien, die sich zwischen Zähnen und Zahnfleisch ablagern und dort vermehren (Plaque), ausgelöst. Außerdem liegt eine genetische Veranlagung vor, auf die Bakterien mit einer überschießenden Abwehr (welche mit Knochenabbau verbunden ist) zu reagieren.

Die Plaquebildung wird durch vielerlei Ursachen begünstigt, die evtl. auf den ersten Blick nicht miteinander in Verbindung gebracht werden.
Hierzu gehören beispielsweise folgende RISIKOFAKTOREN:

- eine unzureichende Mundhygiene
- Rauchen
- Diabetes (Zuckerkrankheit)
- ein ungünstiges Ernährungsverhalten,
- dauerhafter Stress
- Übergewicht
- fortgeschrittenes Lebensalter

Folgen der Parodontitis
Studien zeigen, dass Parodontitis neben dem Rückgang des Zahnfleisches auch zu diversen anderen Folgen führen kann wie:

- Zahnverlust
- Herzkrankheiten (deutliche erhöhtes Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden)
- Gefäßverkalkungen (deutlich erhöhtes Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden)
- Diabetes
- Lungenentzündung
- Frühgeburten


Parodontitis ist eine chronische Erkrankung!
Das bedeutet, dass mit der antiinfektiösen Behandlung die Therapie nicht abgeschlossen ist, denn die genetische Veranlagung des Patienten, auf Bakterien mit überschießender Abwehr und damit verbundenem Knochenabbau zu reagieren, kann nicht wegbehandelt werden. Die genetische Veranlagung bleibt und Bakterien gibt es auch überall.
Deswegen schließt sich an die antiinfektiöse Therapie die regelmäßige NACHSORGE (siehe Menüpunkt NACHSORGE) an.
Regelmäßig heißt, je nach Schweregrad der parodontalen Erkrankung, halbjährlich oder vierteljährlich.

Für den Langzeiterfolg der Parodontalbehandlung ist die Mitarbeit ("Compliance") des Patienten von entscheidender Bedeutung!

Mitarbeit in Form von regelmäßiger gründlicher Reinigung der Zähne und der Zahnzwischenräume zu Hause
und
konsequente Einhaltung der regelmäßigen Nachsorgetermine in der Zahnarztpraxis.


 

Öffnungszeiten

Zahnimplantate, Implantologie, Implantate
Montag 8:30 - 12:30 und 14:30 - 18:30
Dienstag 8:30 - 12:30 und 14:30 - 18:30
Mittwoch 8:30 - 14:00
Donnerstag 8:30 - 12:30 und 14:30 - 18:30
Freitag 8:30 - 14:00

News

Hier finden Sie Neuigkeiten aus unserer Praxis und der Zahnmedizin...

→ weitere Informationen